Die NORMA Group ist sich als produzierendes Unternehmen ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Verantwortung bewusst. Umweltverträgliches und nachhaltiges Wirtschaften sind als wesentliche Bestandteile in der Unternehmensstrategie fest verankert. Aus diesem Grund kommt der systematischen Einbeziehung von Umweltaspekten in unternehmerische Entscheidungen eine wichtige Rolle zu. Dafür hat die NORMA Group ein konzernweites Umweltmanagementsystem implementiert und zertifiziert ihre Produktionsstandorte nach ISO 14001.

Ziel der NORMA Group ist es, die Effizienz von Produktionsprozessen zu steigern sowie den Energie- und Ressourcenverbrauch kontinuierlich zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, steuert die NORMA Group den Energieverbrauch aller Produktionsstandorte und integriert ihre Ziele zur Energiereduktion in die Umweltmanagementsysteme. Für die konkreten Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs und damit zusammenhängend zur Reduktion der CO2-Emissionen ist das Management der einzelnen Werke verantwortlich. Zu den Maßnahmen zählt beispielsweise der Einsatz alternativer Energiegewinnungsquellen. In diesem Zusammenhang wurden im Geschäftsjahr 2023 weitere Solarpaneele in China, am Standort in Wuxi, installiert und im August 2023 in Betrieb genommen. Auch in Großbritannien und Polen hat die NORMA Group im Geschäftsjahr in Fotovoltaikanlagen investiert.

Zur allgemeinen Kontrolle des Energieverbrauchs existiert zudem eine gruppenweite ESG-Software, in der jeder Standort monatlich seine Energiedaten berichtet und prüft. Dies dient der monatlichen Kontrolle des lokalen und regionalen Energieverbrauchs. Darüber hinaus sollen Abfälle, wo immer möglich, verringert werden. Ebenso sind Unterzähler installiert worden, um den Wasserverbrauch, Wasserverluste und die Menge des wiederverwendeten Wassers zu überwachen. Weitere Projekte zum Wasserrecycling und zur Reduktion des Wasserverbrauchs wurden identifiziert und umgesetzt. Die sich langfristig daraus ergebenden Kosteneinsparungen tragen positiv zur Wirtschaftlichkeit des Konzerns bei.

Die NORMA Group quantifiziert ihre Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen, den Wasserverbrauch und das Abfallaufkommen an den Produktionsstandorten und veröffentlicht diese in ihrer CR-Roadmap. Außerdem bezieht die NORMA Group die Umweltauswirkungen in der Lieferkette und die durch die Nutzung ihrer Produkte entstehenden Wirkungen in ihre Umweltstrategie mit ein. Die Fortschritte bei der Erreichung der Ziele in den Bereichen Klima, Wasser und Abfall werden auf lokaler Ebene in regelmäßigen Bewertungen durch das Management und auf globaler Ebene durch die Meldung aggregierter Daten an den Vorstand geprüft.

Die wesentliche steuerungsrelevante, nichtfinanzielle Kennzahl und damit auch Teil der Prognose des Unternehmens sind CO2-Emissionen (Scope 1 und 2; Methode: „market-based“). Im Geschäftsjahr 2023 betrugen diese insgesamt 5.064 Tonnen CO2-Äquivalente (marktbasiert und lediglich die Produktionsstandorte der NORMA Group) und überschritten damit den Wert des Vorjahres um 3,8 % (2022: 4.879 Tonnen, marktbasiert)11. Das Ziel der NORMA Group, die CO2-Emissionen aus ihren Produktionsprozessen bis 2024 um rund 19,5 % gegenüber dem Referenzjahr 2017 zu senken, wurde bereits im Jahr 2022 deutlich übererfüllt. KLIMASCHUTZ

Ausführliche Informationen zur Umweltstrategie und weiteren Themen können dem CR-BERICHT entnommen werden.

11Seit Januar 2022 hat die NORMA Group an allen Produktionsstandorten Strom aus erneuerbaren Energien bezogen. Dazu kauft die NORMA Group „Energy Attribute Certificates“ ein. Die CO2-Emissionen werden in Anlehnung an das GHG Protocol (marktbasiert, Scope 1 und Scope 2) berichtet. Scope 1 beinhaltet ausschließlich Emissionen aus Erdgas und LPG und Scope 2 Emissionen aus bezogener Elektrizität und Fernwärme. Bei der Erfassung der Emissionen werden ausschließlich Emissionen bezogen auf die Produktionsstandorte berücksichtigt. Weitere Informationen dazu finden sich im CR-BERICHT 2023.

Legende

Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).